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SDSL - Richtfunk - Standortvernetzung - Die Technik



 

Die mit Symmetrical Digital Subscriber Line (SDSL) bezeichnete Technik für die hochbitratige leitungsgebundene Datenübertragung im Teilnehmeranschlussbereich von Telefon-Netzbetreibern ist eine Weiterentwicklung der HDSL-Technik. Der Unterschied besteht in der fortgeschrittenen Modulationstechnik von SDSL. Bisher wird vorwiegend eine SDSL-Variante eingesetzt, die eine Kupfer-Doppelader nutzt und bei einer Bitrate von 30 Mbit/s eine Reichweite von etwa 5,0 km bietet. Varianten für zwei Doppeladern sind inzwischen auch als Gerätetechnik verfügbar und erreichen höhere Reichweiten, derzeit können bis zu 30 Mbit über vier Adern Syncron über 5 Kilometer erreicht werden.

Die Bezeichnung 'symmetrisch' bezieht sich auf die Richtungsabhängigkeit der Datenrate: Im Gegensatz zu ADSL unterstützt SDSL nur Betriebsarten, die in beide Richtungen mit derselben Datenrate arbeiten. ADSL arbeitet dagegen mit 'asymmetrischen', das heißt Richtungs-unterschiedlichen Datenraten zwischen Nutzer und Access-Point. Die Datenraten von SDSL sind in den aktuell verfügbaren Geräten ganzzahlige Vielfache von 64 kbit/s: von 192 kbit/s bis zu 30 Mbit/s.
SDSL ist hinsichtlich Nebensprechen (crosstalk) kompatibel mit Diensten wie POTS, ISDN oder anderen DSL-Techniken. Doppeladern, über die SDSL übertragen wird, können im selben Kabelbündel geführt werden. Als Leitungscode wird Trellis Coded Pulse Amplitude Modulation (TC-PAM) verwendet.
SDSL unterstützt allerdings nicht die Splitter-Technologie, die ADSL nutzt. Bei ADSL können POTS- und ISDN-Dienst über eine Frequenzweiche (den 'Splitter ') ausgekoppelt werden. Daher kann bei SDSL auf derselben Doppelader kein weiterer Dienst übertragen werden.
SDSL wurde nicht nur vom ETSI, sondern auch von der ITU standardisiert, allerdings unter dem Namen SHDSL: Single-Pair High-Speed Digital Subscriber Line (SHDSL).

 

Bei Richtfunk können Bandbreiten im Lizenzfreien Bereich von bis zu 300 Mbit erreicht werden. Hier ist allerdings die Reichweite begrenzt.

Im lizenzierten Frequenz Bereich können über zwei parallel aufgebauten Richtfunkstrecken derzeit 1 Gbit über 35 Kilometer übertragen werden.

Richtfunk ist die Technik die das DSL auf das flache Land bringen kann.

Ebenfalls wird Richtfunk zur Vernetzung von Unternehmens-Standorten genutzt.

Die Richtfunkverbindung ist stabiler und deutlich schneller als VPN dies erreichen könnte.

Ebenfalls ist eine Richtfunkverbindung Syncron aufgebaut und kann daher als vollwärtiges Netzwerk-Kabel genutzt werden.

Noch Fragen ? Hotline: 09521 / 952100 E-Mail : Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailpostkasten@schnell-im-netz.de


(Quelle: www.wikipedia.de)