Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?
Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?
Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?
Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?Feste IP-Adresse: Wofür braucht man sie?
 

Eine Feste IPv4 Adresse im Internet, was bedeutet das für mich.

Ein Computer ohne IP-Adresse ist wie ein Telefon ohne Telefonnummer. Ohne diese Adresse würde der Datenverkehr im Internet nicht funktionieren, so wie Sie keine Post bekommen könnten. Für Unternehmen kann eine statische IP-Adresse sinnvoll sein, um webbasierte Services anzubieten und den Zugriff für flexible Arbeitsmodelle zu ermöglichen. Wir erklären, was das bedeutet und wie Sie eine feste IP-Adresse einsetzen können. 

Ob PC, Notebook oder netzwerkfähige Drucker, Repeater, Telefonanlagen oder NAS-Stationen: In modernen Unternehmen sammeln sich eine ganze Reihe digitaler Geräte an. Wer regelmäßig unterwegs oder im Home Office auf Daten, Systemeinstellungen und Services dieser Geräte zugreifen möchte, kommt an einer festen IP-Adresse kaum vorbei.

Feste IP-Adressen ist eine Garantie für Erreichbarkeit!

So können Sie sich und Ihre Mitarbeiter auf Geschäftsreise oder im Homeoffice gesichert mit dem lokalen Firmen-Netzwerk im VPN verbinden und sind garantiert immer erreichbar.

  • Für eigene Webserver oder VPN-Nutzung
  • Für größere Zugriffsflexibilität
  • Lösungen für kleine, mittlere & große Unternehmen

Das Wichtigste zum Thema feste IP-Adresse in Kürze!

Einmal kurz zusammengestellt.

  • Eine IP-Adresse ist eine Zahlenkombination, unter der ein bestimmter Rechner oder ein Rechnerverbund erreichbar ist.
  • Auch Drucker und Smartphones besitzen eine IP-Adresse, um lokal oder via Internet erreichbar zu sein.
  • Dynamische IP-Adressen können sich im Laufe der Zeit ändern (meist alle 24 Stunden).
  • Feste beziehungsweise statische IP-Adressen hingegen ändern sich nicht.
  • Mit einer statischen IP-Adresse können Sie Büro- und Homeserver betreiben und VPN-Zugänge ermöglichen.
  • Hierüber können Sie auch besser Ihr Smart Meter in Blick halten.

Was ist eine IP-Adresse?

Jedes Gerät, das über das Internet kommuniziert, benötigt eine weltweit eindeutige Anschrift. Egal ob PC, virtuelle Telefonanlage, Router oder Mail-Server: Nur über eine IP-Adresse kann der Empfänger eindeutig identifiziert werden, damit der Web-Server weiß, wohin die Datenpakete im globalen Netz transportiert werden sollen. Eine Ausnahme bilden lokale, also auf ein bestimmtes Gebäude, eine Wohnung oder ein Büro beschränkte Netzwerke: Innerhalb dieser werden meist sogenannte lokale IP-Adressen verwendet. Diese sind nicht weltweit eindeutig und beginnen meist mit „192.168.”. Eine typische IP-Adresse Ihres Routers zuhause lautet etwa 192.168.1.1.

Die IP-Adresse (Internet Protocol Address) ist ursprünglich nach dem IPv4-Standard aufgebaut. Da dieses System jedoch nur begrenzte Zahlenkombinationen erlaubt, finden sich seit 2012 häufiger IP-Adressen in der IPv6-Version. Diese bestehen aus acht statt bislang vier Zeichenblöcken und enthalten neben Zahlen auch Buchstaben. Damit sich Nutzer diese kryptischen Zeichenmuster nicht merken müssen, werden den IP-Nummern zitierfähige Domains zugeordnet, beispielsweise www.schnell-im-netz.de. Wird eine Domain aufgerufen, wandelt das Domain Name System (DNS) den Namen in eine IP-Adresse um. So kann der Client (Router oder Browser) immer den richtigen Server ansprechen, auf dem die gesuchte Domain gehostet ist.

Was ist eine dynamische IP-Adresse?

Standardmäßig sind die meisten Router so konfiguriert, dass sie automatisch eine IP-Adresse vom DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) beziehen. Dieser vergibt dynamische IP-Adressen, die sich bei jeder Internetsitzung ändern. Zugleich definiert der DHCP-Server einen Adressbereich, aus dem die IP‘s für interne (lokale) Netzwerkgeräte (Drucker, Laptops, Tablets etc.) automatisch vom Router verteilt werden. So stellt der Internet Service Provider eine wechselnde, aber eindeutige IP-Adresse zur Verfügung, die zu diesem Zeitpunkt niemand anderes in der Welt nutzt. Eine dynamische IP-Adresse wird meist alle 24 Stunden neu vergeben.

Was ist eine feste IP-Adresse?

Es gibt allerdings auch statische IP-Adressen, die bei jedem Internetbesuch genutzt und übertragen werden. Mit so einer festen beziehungsweise statischen IP sind Endgeräte stets unter derselben „Anschrift” erreichbar. Auch die feste IP-Adresse wird zunächst automatisch vergeben, ist jedoch dann beim Internetanbieter fest registriert und kann auf Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt neu festgelegt werden.

 

Wofür brauchen Unternehmen eine solche feste IP-Adresse?

Für die meisten Privat-Nutzer ist die Zufalls-Vergabe einer IP-Adresse durch den DHCP-Server praktisch und ermöglicht es ihnen, anonymer im Netz zu surfen. Für den professionellen Online-Auftritt und mehrere Netzwerk-Geräte im Unternehmen, die von außen erreichbar sein müssen, ist eine ständig wechselnde IP-Adresse jedoch nicht sinnvoll.

Da feste beziehungsweise statische IP-Adressen sofort einem Datennetzwerk zugeordnet werden können, erleichtern sie die Ansprache und Administration von Webservern sowie VPN-Zugängen. Vor allem aber lassen sich angeschlossene Netzwerkkomponenten auch von außen problemlos über das Internet erreichen. Das heißt, nicht nur im Büro, sondern auch im Home Office oder auf Dienstreisen können Sie über den Browser oder Ihren Windows-Explorer direkt auf Laufwerke, Konfigurations-Oberflächen, Server und (freigegebene) Daten des Firmennetzwerks zugreifen.

Das ist nicht nur für die flexible Zusammenarbeit bei modernen Beschäftigungsmodellen vorteilhaft, sondern auch bei mehreren Firmenstandorten oder Außendienststellen. Auch Fehleranalysen und Remote-Control-Verbindungen lassen sich bei einer gleichbleibenden Anschrift leichter überblicken. Nahezu unverzichtbar ist eine feste IP-Adresse generell für Server, über die Unternehmen ihre Website oder Service-Portale für Kunden und Geschäftspartner anbieten. Hier sollten Sie allerdings zwingend darauf achten, genügend Upstream-Geschwindigkeit zu buchen, damit Besucher Ihres Servers nicht unnötig lange auf Webseiten oder Downloads warten müssen.

Wo bekommen Sie eine statische IP-Adresse?

Bei Internetprovidern wie der schnell-im-netz können Unternehmen ganz einfach eine feste IP-Adresse beauftragen und zugleich erweiterte Services nutzen. So sind Sie zum Beispiel mit der modularen Komplett-Lösung Glasfaser-Business jederzeit erreichbar und haben Daten, Dokumente und Arbeitsprogramme überall zur Hand. Wenn nötig können Sie auch ein /30, /29 oder /28 Netz bekommen.

Auch das Thema Telefonie wird inzwischen fast überall über schnelle Internet-Leitungen auf IP-Basis abgewickelt. 
Hierzu buchen Sie sich eine 3CX Anlage im Internet und lassen Ihre Telefone einfach steuern.

Letztes Update on 16. Dezember 2021